Cannabis und Mundgesundheit: Was Patienten wissen sollten
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Prävention 13. September 2026

Cannabis und Mundgesundheit: Was Patienten wissen sollten

Cannabis-Konsum kann das Risiko für Parodontitis erhöhen – besonders bei häufigem und langfristigem Gebrauch. Was das für Ihre Mundgesundheit bedeutet.

Immer mehr Menschen nutzen Cannabis – zum Genuss, aus medizinischen Gründen oder ganz regelmäßig. Für Zähne und Zahnfleisch bleibt das nicht ohne Folgen. Neue Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Konsum mit einem höheren Risiko für Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) zusammenhängt. Besonders betroffen sind Menschen, die häufig und über einen langen Zeitraum konsumieren.

Warum ist das so? Cannabis kann den Mund austrocknen. Weniger Speichel bedeutet, dass Bakterien und Speisereste länger an Zähnen und Zahnfleisch haften bleiben. Das begünstigt Zahnbelag, Zahnfleischentzündungen und Karies. Zusätzlich scheint der Konsum die Abwehrkräfte im Zahnfleisch zu schwächen, sodass sich Entzündungen leichter ausbreiten können.

Auch das Rauchen von Cannabis – oft zusammen mit Tabak – belastet die Mundschleimhaut. Viele Betroffene bemerken zuerst Zahnfleischbluten, einen zurückgehenden Zahnfleischsaum, Mundgeruch oder eine trockene, gereizte Mundschleimhaut. Diese Warnzeichen sollte man ernst nehmen statt sie zu ignorieren.

Die gute Nachricht: Sie können selbst viel tun. Sprechen Sie uns beim nächsten Besuch offen an, wenn Sie Cannabis konsumieren – ohne Sorge vor Verurteilung. Nur so können wir Ihr persönliches Risiko richtig einschätzen. Regelmäßige Kontrollen, eine gründliche Mundhygiene und bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung helfen, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten.

Quelle: dental-tribune.com

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