Lernen mit Mixed Reality: Was Zahnmedizinstudierende sagen
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Forschung 27. September 2026

Lernen mit Mixed Reality: Was Zahnmedizinstudierende sagen

Eine Pilotstudie aus Zürich zeigt: Virtuelle Lernwelten begeistern Zahnmedizinstudierende – mit meist nur wenigen Nebenwirkungen.

In der Ausbildung von Zahnärztinnen und Zahnärzten kommen immer häufiger neue digitale Technologien zum Einsatz. Eine davon ist die sogenannte Mixed Reality – eine Mischung aus der realen Umgebung und computergenerierten Bildern, die man zum Beispiel über eine spezielle Brille sieht. Damit können Studierende Zähne und Mundräume dreidimensional erkunden und Behandlungen üben, ohne dass ein echter Patient beteiligt ist.

Ein Forschungsteam der Universität Zürich hat in einer ersten, kleinen Studie untersucht, wie Zahnmedizinstudierende diese Lernform erleben. Das Ergebnis: Insgesamt berichteten die Teilnehmenden nur über wenige körperliche Beschwerden. Einige nahmen während oder nach der Nutzung leichte, vorübergehende Symptome wahr – etwa ein flaues Gefühl oder müde Augen –, die aber rasch wieder verschwanden.

Warum ist das wichtig? Wer mit virtuellen Techniken lernt, soll sich ganz auf das Üben konzentrieren können. Wenn die Technik gut verträglich ist, spricht das dafür, dass solche Methoden den Unterricht sinnvoll ergänzen können. Davon profitieren am Ende auch die Patientinnen und Patienten, denn angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte bekommen mehr Gelegenheit zum Üben, bevor sie am echten Gebiss arbeiten.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um eine Pilotstudie mit einer überschaubaren Zahl an Teilnehmenden. Weitere Untersuchungen sind nötig, um die langfristigen Vor- und Nachteile besser zu verstehen. Klar ist aber schon jetzt, dass digitale Lernformen die klassische Ausbildung nicht ersetzen, sondern ergänzen sollen – zum Wohl einer sicheren und gut vorbereiteten Behandlung.

Quelle: dental-tribune.com

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