3D-Druck: Auf dem Weg zur dauerhaften Zahnkrone
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Forschung 20. September 2026

3D-Druck: Auf dem Weg zur dauerhaften Zahnkrone

3D-gedruckte definitive Restaurationen machen Fortschritte, doch für den Alltag fehlen noch belastbare Langzeitdaten, so eine neue Übersicht.

3D-Druck in der Zahnmedizin: Vom Provisorium zur dauerhaften Lösung

3D-Druck ist in der Zahnmedizin längst keine Zukunftsmusik mehr. Schon heute entstehen damit Modelle, Schienen und Provisorien – also vorübergehende Lösungen. Der nächste große Schritt ist die sogenannte „definitive“ Versorgung: Kronen, Inlays und Onlays, die dauerhaft im Mund bleiben und echten Zahnschmelz ersetzen sollen.

Ein Forschungsteam hat nun in einer Übersichtsarbeit zusammengetragen, was man über solche gedruckten, auf natürlichen Zähnen sitzenden Restaurationen bisher weiß. Dabei zeigte sich: Die Studienlage ist ziemlich zersplittert. Mal geht es um einzelne Materialien, mal um bestimmte Druckverfahren, mal um einzelne Arten von Kronen oder Füllungen. Frühere Übersichten betrachteten jeweils nur einen kleinen Ausschnitt des Themas.

Das Ergebnis dieser umfassenderen Zusammenfassung: Die gedruckten dauerhaften Restaurationen sind vielversprechend. Die Autorinnen und Autoren betonen aber auch, dass noch mehr und vor allem längerfristige klinische Untersuchungen nötig sind, bevor dieses Verfahren überall im Praxisalltag bedenkenlos eingesetzt werden kann.

Und was heißt das für Sie als Patientin oder Patient? Wenn ein Zahn beschädigt ist, werden wir Ihnen weiterhin die Lösungen empfehlen, die sich über viele Jahre bewährt haben – und Sie dabei offen beraten. Der 3D-Druck entwickelt sich jedoch rasant weiter und könnte künftig häufiger eine Rolle spielen. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie wissen möchten, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall sinnvoll sind.

Quelle: dental-tribune.com

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