Die American Dental Association fordert Versicherungsaufsichtsbehörden auf, eine neue Gebühr von Delta Dental für Scheckzahlungen zu prüfen. Dies könnte sich auf Ihre Zahnarztrechnung auswirken.
Die American Dental Association (ADA) hat die Versicherungsaufsichtsbehörden in den USA aufgefordert, eine neue Regelung von Delta Dental genauer unter die Lupe zu nehmen. Ab dem 1. Januar 2027 will die Versicherung von Zahnärzten eine Gebühr von 15 US-Dollar pro Woche verlangen, wenn Patienten per Scheck bezahlen. Die ADA hält diese Gebühr für unfair und sieht darin eine unnötige finanzielle Belastung für Zahnarztpraxen.
Besonders kleine Praxen könnten unter dieser zusätzlichen Gebühr leiden. Die ADA argumentiert, dass die Verwaltungskosten für Scheckzahlungen bereits in den regulären Gebühren enthalten seien und eine Extra-Gebühr daher nicht gerechtfertigt sei. Zudem befürchtet die Organisation, dass die Praxen die Kosten letztlich an die Patienten weitergeben müssten.
Für Patienten könnte das bedeuten, dass Zahnarztbesuche teurer werden oder Praxen alternative Zahlungsmethoden bevorzugen. Die ADA setzt sich dafür ein, dass die Versicherungsaufsicht die Regelung stoppt, bevor sie in Kraft tritt. Es bleibt abzuwarten, ob Delta Dental die Gebühr zurücknimmt oder ob es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.
Quelle: dental-tribune.com
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